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Aktuelle Studien zeigen eine zunehmende Bedrohung durch illegale Hacking-Angriffe auf Unternehmensnetzwerke mit dem Ziel, unternehmenswichtige Informationen wie Kundendaten zu entwenden.
Industrie und Dienstleister besonders gefährdet
Besonders gefährdet sind Industrie und Dienstleister. Das Problem der Wirtschaftsspionage bzw des Datenklaus wird sich in den genannten Branchen zukünftig stark steigern. Durch Datendiebstahl kann es zu einem existenzbedrohenden Verlust an unternehmenswichtigen Informationen wie Produktionspläne, Anleitungen, Kundenverträge etc. kommen. "Neben den Verlust von unternehmenswichtigen Daten, erleiden die betroffenen Firmen in der Regel einen erheblichen Image- und Vertrauensverlust, der den entstandenen Schaden noch potenziert", unterstreicht Ing. Mag. Horst Greifeneder von FDS | Forensik Data Services weitere unangenehme Konsequenzen für Opfer von Datendiebstahl.
Mitarbeiter und Konkurrenz als Haupttäter
Nach Ansicht der betroffenen Unternehmen drohen die größten Gefahren von konkurrierenden inländischen und ausländischen Unternehmen bzw den eigenen Mitarbeitern. Großes Misstrauen herrscht gegenüber Firmen aus China, Asien udn Osteuropa. Seriösen Untersuchungen zufolge wurde bereits jedes zehnte Unternehmen in den letzten drei Jahren Opfer von Spionage bzw. Datendiebstahl. "Die Dunkelziffer dürfte noch viel höherliegen. Gerade mittelständische Unternehmen verfügen in der Regel nicht über das Personal und Know-How um cyber-kriminelle Attacken zu erkennen und abzuwehren", verweist Computer-Forensiker Greifeneder auf ein weiteres Problemfeld bei der IT-Sicherheit.
Gefahrenpotential Management
Eigene oder ehemalige Mitarbeiter stellen das größte Bedrohungspotential für Datendiebstahl und Wirtschaftsspionage dar. Und meistens kommen die Täter aus dem eigenen Management oder Facharbeiterkreisen. In diesen Kreisen ist zum einen das Wissen über Existenz und Wert der Daten vorhanden, zum anderen verfügen die jeweiligen Mitarbeiter auch über die erforderlichen Berechtigungen und Zugänge zu den Datenquellen. Hauptmotive der kriminellen Handlungen sind persönliche Bereicherung und Racheaktionen. Insbesondere zum Jahreswechsel häufen sich Übergriffe auf die Datenschätze des Unternehmens durch gekündigte Mitarbeiter, siehe dazu den FDS-Artikel: Datendiebstahl zum Jahresende.
Fehlender Schutz vor Datendiebstahl
Viele IT-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen sehen sich diesen Angriffen nahezu hilflos ausgeliefert. In vielen Fällen sind sie nicht in der Lage, kriminelle Akte wie Datendiebstahl und Wirtschaftsspionage rasch zu analysieren, zu verstehen und zeitnah die richtigen Gegenmaßnahmen zu treffen. Fehlendes Wissen der Mitarbeiter zu aktuellen Bedrohungen und Personalmangel sind die Hauptgründe für den fehlenden Schutz und die mangelnden Sichehreitsvorkehrungen.
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